Neue Zelltherapie nach Rückfällen nach Stammzelltransplantation: Studie im Journal of Clinical Oncology
Im Team um Prof. Dr. Eva Rettinger aus der von Prof. Peter Bader geleiteten Abteilung für Stammzelltransplantation der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Goethe-Uni Frankfurt, unter Beteilung des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg – Hessen (Prof. Torsten Tonn) und unserem Stiftungsprofessor Prof. Dr. Dirk Heckl, Leiter des Instituts für Experimentelle Pädiatrische Hämatologie und Onkologie (EPHO) am Dr. Petra Joh-Forschungshaus, ist eine wegweisende neue Studie publiziert worden.
Worum geht es? Kinder mit einer Hochrisiko-Leukämien haben nach Stammzelltransplantation ein erhebliches Rückfallrisiko. Die bislang eingesetzten Spenderlymphozyten bekämpfen zwar verbliebene Tumorzellen, bergen aber auch Risiken für das umliegende Gewebe oder ein erneutes Rezidiv.
Das Forschungsteam hat nun in einer Phase-I/II-Studie mit 53 Patientinnen und Patienten an fünf Zentren eine neu entwickelte Zelltherapie mit CIK-Zellen untersucht. Die Ergebnisse sind vielversprechend: Es zeigen sich deutliche Vorteile in Bezug auf Rezidivhäufigkeit und Nebenwirkungen im Vergleich zur konventionellen Lymphozytengabe.
Eine Studie die Hoffnung schenkt für betroffene Kinder und ihre Familien und ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie gemeinsame Grundlagen- und klinische Forschung den Weg zu neuen, schonenderen Therapien ebnet.
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