Rückblick: Weltkinderkrebstag 2026 – Ausstellung „Zelle als Kraftwerk“ in den Römerhallen Frankfurt
Anlässlich des Internationalen Kinderkrebstag 2026 durften wir als Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder gemeinsam mit vielen engagierten Partnerinnen und Partnern die Ausstellung „Zell:Zwei / Teil mich“ – Zelle als Kraftwerk in den Römerhallen (Schwanenhallen) Frankfurt eröffnen. Vom 21. bis 23. Februar 2026 wurde der Römer zu einem besonderen Ort, an dem Wissenschaft, Kunst und Bildung auf eindrucksvolle Weise zusammenkamen.
Schülerinnen und Schüler mehrerer Frankfurter Schulen präsentierten Kunstwerke, Installationen und Videoprojekte, die im Rahmen eines interdisziplinären Bildungsprojekts entstanden sind. Begleitet von Künstlerinnen und Künstlern, engagierten Lehrkräften sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unserer Stiftung setzten sie sich intensiv mit der Welt der Zellen, Zellteilung und Einblicken in die Kindernkrebsforschung auseinander – und verwandelten dieses Wissen in überraschende, berührende und zugleich wissenschaftlich inspirierte Arbeiten.
Es war viel los in den Römerhallen: Besonders begeistert haben eine selbst gebaute begehbare Zelle, eine spektakuläre Murmelbahn, ein unfassbar kreativer Stop-Motion-Film unterlegt mit Musik des Ensemble Modern, Installationen und viele tolle Bilder, die die Themen Zellteilung, Schwarmverhalten und Zellstrukturen auf neue, greifbare Weise erlebbar machten. Andrang fanden auch die Mikroskopierstation, an der Kinder und Erwachsene selbst Krebszellen entdecken konnten, sowie eine Mitmachaktion. Besonders die Kinder wurden angezogen von einem Glücksrad, mit dem 1200 Lego Sets verlost wurden – die Kinderaugen leuchteten.
Die Ausstellung stand unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Mike Josef, vertreten durch Stadträtin Ina Hauck, die das Projekt als inspirierendes Beispiel dafür würdigte, wie Kunst und Wissenschaft gemeinsam neue Zugänge zu komplexen Themen schaffen und dabei Wissen, Empathie und Verständnis fördern.
Wir danken allen beteiligten SchülerInnen für ihre Neugier, Kreativität und ihr Engagement sowie allen Mitwirkenden, die dieses Projekt möglich gemacht haben: Adriane Westerbarkey (künstlerische Leitung), Julius Bockelt (Idee & Konzeption), Elena Osmann (Künstlerin), Ilka Treber (Biologielehrerin), Thekla Kulik, Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder, WissenschaftlerInnen der Stiftung und allen PartnerInnen aus Schule, Kunst und Wissenschaft sowie allen Sponsoren. Die Ausstellung hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig solche Begegnungsräume sind – und wie wertvoll es ist, gemeinsam Aufmerksamkeit für Forschung und die Situation krebskranker Kinder und ihrer Familien zu schaffen.
Foto: Karin Berneburg Photography und Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder
