Die Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder forscht zu Ursachen und zur Verbesserung der Heilungschancen für krebskranke Kinder und Jugendliche - mit dem Ziel, die Erfolgsaussichten bei der Behandlung zu verbessern.

  • Krebs stellt neben Herz-/Kreislauferkrankungen weiterhin die zweithäufigste Todesursache in den westlichen Industrienationen dar. Auch in der Kinderheilkunde spielen Tumorerkrankungen unverändert eine wichtige Rolle und sind für ca. 10% der Todesfälle in der westlichen Welt verantwortlich.
  • Jedes Jahr erkranken in Deutschland immer noch rund 1.800 bis 2.000 Kinder und Jugendliche neu an Krebs.
  • Als therapeutische Maßnahmen stehen zurzeit Kombinationen aus chirurgischer Resektion, Strahlenbehandlung sowie Chemotherapie und die Immuntherapie zur Verfügung. Trotz großer therapeutischer Fortschritte versterben immer noch mehr als 20 % der an Krebs erkrankten Kinder und Jugendlichen. Bei einzelnen Krebsformen, wie der akuten myeloischen Leukämie, liegt die Überlebensrate von Kindern sogar nur bei 55 %. Zugleich sind viele der derzeitigen Therapieansätze mit teilweise starken Nebenwirkungen behaftet. So besteht die dringende Notwendigkeit, neue Therapiekonzepte zu entwickeln.

Das übergeordnete Ziel der Arbeiten im Dr. Petra Joh-Haus (dem Forschungshaus der Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder) ist es, innovative, seriöse Therapiekonzepte und Behandlungsmöglichkeiten für Kinder mit Krebs zu entwickeln. Dazu ist es notwendig, auf einer Reihe von unterschiedlichen Gebieten zu forschen - von der Grundlagenforschung bis hin zur unmittelbaren Entwicklung und Umsetzung innovativer Therapiekonzepte. So arbeitet Herr Prof. Dr. Cinatl und seine Mitarbeiter im Forschungshaus seit seiner Eröffnung im Jahr 2005 schwerpunktmäßig an Therapiestrategien zur Behandlung resistenter pädiatrischer Krebszellen. Darüber hinaus finanziert die Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder zu diesem Zweck eine Stiftungsprofessur (Frau Prof. Dr. Fulda) und ermöglicht die Arbeit von international renommierten Forschungsgruppen in modernsten Laboren. Hierbei wird gewährleistet, dass die Arbeit der Wissenschaftler in Anbindung und im Austausch mit den Ärzten und Forschern der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik Frankfurt am Main, dessen Direktor Herr Prof. Dr. Thomas Klingebiel ist, erfolgt.

Zum Seitenanfang