Thomas Klingebiel hat Medizin an den Universitäten Marburg und Lübeck studiert und seine Promotion im Jahr 1980 abgeschlossen. Während seiner Postdoc-Zeit arbeitete er an morphologischen Grundlagen des akuten Nierenversagens im Institut für Pathologie der Universität Tübingen. Im Jahr 1983 trat er in die Universitätskinderklinik Tübingen ein und beschäftigte sich mit der Weiterentwicklung der Stammzelltransplantation.

Im Jahr 2000 wurde er als Professor für Kinderheilkunde und zum Direktor der Klinik II /III am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin an die Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt berufen. Seit 2007 ist er Prodekan des Fachbereichs Medizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Von 11/2006-09/2012 war er Vorsitzender der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH). Seit Oktober 2012 ist er Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt am Main.

Er beschäftigt sich intensiv mit der Weiterentwicklung der Stammzelltransplantation im Kindesalter, insbesondere der frühzeitigen Erkennung von Rezidiven und den Grundlagen zur Verbesserung der haploidentischen Transplantation. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung von klinischen Studien zur Behandlung des Weichteilsarkoms bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere mit primärer Metastasierung und die Rolle der metronomischen Therapie.

Zum Seitenanfang